Geförderte Projekte in Halle (Saale)

Folgende Projekte konnten durch unsere Stiftung bislang in Halle (Saale) gefördert werden:

2020

Antragsteller
apl. Prof. Dr. rer. nat., rer. medic. habil. Martin S. Staege
Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikums Halle (Saale)
Forschungslabor

Projektthema
Untersuchungen zu zellbiologischen und immunologischen Effekten von Melittin am Hodgkin-Lymphom-Modell

Projektbeschreibung
Melittin ist ein Bestandteil des Bienengiftes und in höheren Konzentrationen toxisch für Zellen. In niedrigen Konzentrationen wurde Melittin bereits bei unterschiedlichen Krebserkrankungen als Medikament erprobt.

In bisherigen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Melittin die Wirksamkeit des Chemotherapeutikums Cisplatin gegenüber Lymphdrüsenkrebszellen (Hodgkin-Lymphom) deutlich verstärken kann. Dabei tötet es in Ko-Kulturen von Hodgkin-Lymphom-Zellen mit normalen Blutzellen nur die Tumorzellen und erhält gleichzeitig die Lebensfähigkeit der normalen Zellen.

Im vorliegenden Projekt soll erstens analysiert werden, welche Auswirkungen Melittin auf die Genexpression in Hodgkin-Lymphom-Zellen und Monozyten in diesem Ko-Kulturmodell hat und zweitens sollen die immunstimulatorischen Eigenschaften von angereicherten Monozyten charakterisiert werden.

beantragte Projektmittel
22.000,00 € für Verbrauchsmaterialien

Projektlaufzeit
12 Monate

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2020

Antragsteller*innen
Prof. Dr. med. Jan-Henning Klusmann
PD Dr. med. Jessica Höll
Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikums Halle (Saale)

Projektthema
Hochauflösende molekulare Untersuchung der onkogenen Mechanismen in pädiatrischen Tumoren

Projektbeschreibung
Im Rahmen der sog. Therapieoptimierungsstudien, in denen die ganz überwiegende Mehrheit der Kinder und Jugendlichen mit Krebserkrankungen behandelt wird, werden genetische Untersuchungen am Tumormaterial bislang nur in einem gewissen Rahmen durchgeführt.

Um in den Tumoren vorliegende Mutationen identifizieren zu können bzw. um Ansätze für neue Therapieoptionen zu entwickeln, hat sich in den letzten Jahren die Sequenzierungsdiagnostik  (next generation sequencing [NGS] bzw. whole exome sequencing [WES]) zunehmend etabliert. Sie wird sowohl für die Diagnose von vererbten als auch von erworbenen Mutationen genutzt.

Bisher haben Kinder mit malignen Neuerkrankungen in Sachsen-Anhalt keinen Zugang zu diesen neuen genetischen Untersuchungstechniken, weshalb das Team der Kinderonkologie in Halle eine entsprechende Studie ins Leben ruft. Durchgeführt werden sollen bei allen mit einer Krebserkrankung neu diagnostizierten pädiatrischen Patient*innen der Kinderonkologie Halle (d.h. des südlichen Sachsen-Anhalts) eine Gesamtexomsequenzierung sowie eine Transkriptomsequenzierung.

Die Ziele der Studie sind:

  • Aufbau einer Materialsammlung zur personalisierten molekularen Diagnostik an der Kinderonkologie Halle
  • Aufdeckung onkogener Treiber in den Tumoren
  • ggf. Identifikation tumorspezifischer, therapeutisch angreifbarer Zielstrukturen

beantragte Projektmittel 
25.000,00 € für Verbrauchsmaterialien

Projektlaufzeit
12 Monate

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2019

Antragsteller
apl. Prof. Dr. rer. nat., rer. medic. habil. Martin S. Staege
Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikums Halle (Saale)
Forschungslabor

Projektthema
Untersuchungen zur Funktion des Hodgkin-Lymphom-assoziierten Cancer-Testis-Antigens 45 (CT45)

Projektbeschreibung
Bei der Untersuchung von Immunantworten gegen Tumorzellen wurde frühzeitig eine Gruppe von Antigenen identifiziert, deren Expression auf Tumorzellen und den Hoden beschränkt ist. Dazu zählen auch Cancer-Testis-Antigene (CTA). Für das Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) konnten bislang nur wenige CTA identifiziert werden, unter anderem des Cancer-Testis-Antigen 45 (CT45). Die Funktion von CT45 in Tumorzellen ist bislang unklar, jedoch gibt es aus verschiedenen Tumormodellen Hinweise darauf, dass CT45 ein anti-apoptotischer Faktor ist. Im vorliegenden Projekt soll dies für das Hodgkin-Lymphom untersucht werden. Hierzu soll die Expression von CT45 in Hodgkin-Lymphom-Zellen unterdrückt und das Überleben der Zellen unter dem Einfluss von Zytostatika untersucht werden. Zugleich soll durch Überexpression von CT45 der Einfluss auf die Chemotherapieresistenz und Genexpression untersucht werden.

beantragte Projektmittel
20.000,00 € für Verbrauchsmaterialien für eine Projektlaufzeit von einem Jahr

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2018

Antragsteller
apl. Prof. Dr. rer. nat., rer. medic. habil. Martin S. Staege
Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikums Halle (Saale)
Forschungslabor

Projektthema
Charakterisierung von Hodgkin-Lymphomzellen mit unterschiedlichem Rhodamin-123-Ausschleusungsverhalten

Projektbeschreibung
Gegenstand des Projektes sind die Chemotherapieresistenz und die Genexpression in Hodgkin-Lymphom-Zelllinien (Lymphdrüsenkrebs).

Der Fluoreszenzfarbstoff Rhodamin-123 (Rh123) wird nach Aufnahme in Zellen unterschiedlich lange in diesen Zellen zurückgehalten. Bei der Analyse von Hodgkin-Lymphom-Zelllinien konnten zwei deutlich abgrenzbare Zellpopulationen beobachtet werden, von denen die eine Population Rh123 schnell ausscheidet (im Folgenden Rh123-neg. genannt).

Es liegt aufgrund verschiedener Voruntersuchungen nahe, in Rh123-neg.-Zellen zum einen eine chemotherapieresistentere Population von Hodgkin-Lymphom-Zellen zu sehen, zum anderen das verbesserte Proliferationsverhalten dieser Zellen als möglichen Hinweis auf einen Tumorstammzellcharakter zu deuten. Es soll daher in diesem Projekt die Genexpression der genannten Populationen analysiert werden, um die Mechanismen der Resistenz und verbesserten Proliferation dieser Zellen zu erleuchten.

beantragte Projektmittel
21.000,00 € für Verbrauchsmaterialien

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2018

Antragsteller
Prof. Dr. med. Jan-Henning Klusmann
Prof. Dr. rer. nat. Dirk Heckl
Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikums Halle (Saale)

Projektthema
Untersuchung krankheitsspezifischer Translokationen der pädiatrischen akuten megakaryoblastären Leukämie

Projektbeschreibung
Die pädiatrische akute megakaryoblastäre Leukämie (AMKL) ist eine Subgruppe der akuten Leukämie, (AML), welche durch das frühkindliche Auftreten und krankheitsspezifische chromosomale Translokationen gekennzeichnet ist. Wider den Fortschritten in der Behandlung der AML ist das durchschnittliche Überleben der Kinder mit AMKL niedriger. Die molekularen Hintergründe der AMKL, welche eine Basis für spezifischere Behandlungsstrategien bildet, sind jedoch unzureichend geklärt und es besteht ein akuter Mangel an Modellsystemen sie zu untersuchen.

Basierend auf Vorarbeiten zur Modellierung und Untersuchung onkologischer Erkrankungen mit der sog. Genschere CRISPR-Cas9 konnten neue Strategien und Technologien entwickelt werden, mit deren Hilfe die Leukämogenese der AMKL in neuen in vitro Modellen nachgestellt werden soll, um darüber Erkenntnisse zur Funktion spezifischer chromosomaler Translokationen und des kindlichen Ursprungs zu erlangen, und um über molekulare Studien die Basis für die Entwicklung neuer Therapieansätze zu legen.

beantragte Projektmittel
25.000,00 € für Verbrauchsmaterialien

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2017

Antragsteller
apl. Prof. Dr. rer. nat., rer. medic. habil. Martin S. Staege
Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikums Halle (Saale)
Forschungslabor

Projektthema
Untersuchung einer neuen Transkriptvariante des Transkriptionsfaktors ONECUT 2 in Hodgkin-Lymphom-Zellen

Projektbeschreibung
Um neue Zielstrukturen für zukünftige therapeutische Entwicklungen zu identifizieren, studierte die Arbeitsgruppe um Prof. Staege die Genexpression von Hodgkin-Lymphom-Zellen. Hierbei konnte eine bislang unbekannte Variante des Transkriptionsfaktors ONECUT 2 (OC2) identifiziert werden, die möglicherweise in die Regulation der Immunantwort involviert ist. Im vorliegenden Projekt soll untersucht werden, ob und welche Gene durch die verschiedenen Transkriptvarianten von OC2 in Hodgkin-Lymphom-Zellen reguliert werden und welche Bedeutung diese Varianten für den malignen Phänotyp dieser Zellen tragen. Die in Hodgkin-Lymphom-Zellen vorliegenden Transkripte von OneCut2 sollen darüber hinaus vollständig charakterisiert, kloniert und gezielt überexprimiert werden. 

beantragte Projektmittel
24.000,00 € für Verbrauchsmaterialien

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2016

Antragsteller
Dr. Dietrich Stoevesandt
Universitätsklinik und Poliklinik für Radiologie des Universitätsklinikums Halle (Saale)

Projektthema
Auswertung von Lungenbefällen beim Hodgkin-Lymphom
(Lymphdrüsenkrebs)

Projektbeschreibung
Lungenbefall beim Hodgkin-Lymphom ist relativ selten (10-20%) und oft schwierig zu diagnostizieren, führt aber zu einer Höherstufung in Stadium 4 und zur Therapieintensivierung. Ziel der Analyse ist die retrospektive Auswertung der Lungenbefälle aus der Hodgkin-Studie EuroNet-PHL-C1. Dabei sollen prognostisch ungünstige Befallsmuster identifiziert werden. Die gewonnenen Daten sollen mit Patient*innen der aktuellen Hodgkin-Studie EuroNet-PHL-C2 validiert werden. So kann ggf. eine Höherstufung und Therapieintensivierung vermieden werden (Therapiereduktion, Reduktion der Langzeitfolgen)

beantragte Projektmittel
Personalmittel in Höhe von 45.000 Euro für 24 Monate Laufzeit

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2016

Antragsteller
apl. Prof. Dr. rer. nat., rer. medic. habil. Martin S. Staege
Universitätsklinik und Poliklinik für Pädiatrie I des Universitätsklinikums Halle (Saale)
Forschungslabor

Projektthema
Das endogene Retrovirus 3 (ERV3) und das mit ERV3 assoziierte Zinkfingerprotein 117 im Hodgkin-Lymphom

Projektbeschreibung
Endogene Retroviren (ERV) machen etwa 8 Prozent des menschlichen Genoms aus und sind üblicherweise durch verschiedene Mechanismen inaktiviert. Die Reaktivierung von ERV wurde bei verschiedenen Erkrankungen beobachtet, z. B. Tumorerkrankungen. Neuere Untersuchungen legen eine Beteiligung von ERV auch an der Biologie des Hodgkin Lymphoms (Lymphdrüsenkrebs) nahe. So wird für ERV3 und auch für das benachbarte Gen, das Zinkfingerprotein 117, eine Tumorsuppressorfunktion vermutet, also eine Funktion als Wachstumsstopper. Es soll untersucht werden, ob ERV3 und/oder ZNF117 das Wachstum, den Zelltod oder die Expression Hodgkin-Lymphom-spezifischer Gene beeinflussen.

beantragte Projektmittel
Sachmittel in Höhe von 15.000 Euro

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2014

Antragsteller
Prof. Dr. med. Dieter Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Unterstützung der Hodgkin-Lymphom-Studienzentrale

Projektbeschreibung
In der Hodgin-Lymphom-Studienzentrale in Halle (Saale) werden fortlaufend alle in Deutschland und 17 weiteren europäischen Ländern auftretenden Fälle von Lymphdrüsenkrebs (Hodgkin Lymphom) bei Kindern und Jugendlichen erfasst und mit einer Referenzbegutachtung versehen. Seit 2007 bestand eine Förderung durch die Deutsche Krebshilfe mit der sog. EuroNet-PHL-C1-Studie. Diese Studie ist 2013 ausgelaufen. Bis zum Auftakt der Nachfolgestudie EuroNet-PHL-C2 in der zweiten Jahreshälfte 2014 entsteht eine Finanzierungslücke zum Erhalt der Strukturen in der Studienzentrale sowie zum Betrieb der IT-Infrastruktur.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten einschl. IT-Infrastruktur in Höhe von 25.000 Euro

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2013

Antragsteller
Prof. Dr. med. Dieter Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Qualitätssicherung der Studie EuroNet-PHL-C1 und Überbrückung zur EuroNet-PHL-C2-Studie

Projektbeschreibung
In der Hodgin-Lymphom-Studienzentrale in Halle (Saale) werden fortlaufend alle in Deutschland und 17 weiteren europäischen Ländern auftretenden Fälle von Lymphdrüsenkrebs (Hodgkin Lymphom) bei Kindern und Jugendlichen erfasst und mit einer Referenzbegutachtung versehen. Seit 2007 bestand eine Förderung durch die Deutsche Krebshilfe mit der sog. EuroNet-PHL-C1-Studie. Diese Studie ist 2012 ausgelaufen. Bis zum Auftakt der Nachfolgestudie EuroNet-PHL-C2 in der zweiten Jahreshälfte 2013 entsteht eine Finanzierungslücke zum Weiterbetrieb und zum Erhalt der Strukturen der Studienzentrale sowie zum Betrieb der IT-Infrastruktur.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten in Höhe von 20.000 Euro

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2011

Antragsteller
Prof. Dr. med. Dieter Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Unterstützung des Bilddatentransfersystems „Euopäisches Kinder-Hodgkin-Netzwerk"

Projektbeschreibung
Von August 2008 bis Juli 2011 wurde im Rahmen eines EU-Projektes ein Bilddatennetzwerk aufgebaut, an das mehr als 100 Kliniken aus ganz Europa angeschlossen sind. Das Netzwerk dient der datenschutzkonformen Übermittlung von CT-, MRT- und PET-Bilddaten für die klinische Referenzbegutachtung von Kindern und Jugendlichen mit Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs). Mit der klinischen Referenzbegutachtung wird die Therapie dieser Patient*innen in den angeschlossenen Kliniken zentral gesteuert, während die Therapie lokal verabreicht wird. Die EU-Förderung ist zum Juli 2011 ausgelaufen. Die Kosten für den Betrieb des Bilddatentransfersystems werden 2012 durch Drittmittel zu tragen sein, um das Projekt kontinuierlich weiterführen zu können.

beantragte Projektmittel
Sachkosten in Höhe von 17.500 Euro

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2011

Antragsteller
Priv.-Doz. Dr. Martin S. Staege
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Entwicklung einer Methodik zur Analyse der minimalen Resterkrankung (MRD) beim Hodgkin-Lymphom

Projektbeschreibung
Die Prognose für Patient*innen mit einem Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) konnte in den letzten Jahrzehnten verbessert werden, sodass heute ein Großteil der Patient*inen geheilt werden kann. Jedoch besteht bei einem Teil der Patient*innen eine chemotherapieresistente Erkrankung.

Ziel dieses Projektes ist es, aufbauend auf Genexpressionsanalysen molekulare Marker zur Analyse der  so genannten minimalen Resterkrankung (MRD) beim Hodgkin-Lymphom zu entwickeln und zu prüfen, ob der Nachweis einer minimalen Resterkrankung qualitativ und/oder quantitativ mit dem Therapieergebnis korreliert. Hierdurch soll die Grundlage für spätere Studien geschaffen werden, in welchen durch Anwendung dieser Diagnostik ein schlechtes Ansprechen auf die Therapie frühzeitig erkannt und entsprechenden Behandlungswegen zugeführt werden kann.

beantragte Projektmittel
Verbrauchsmittel (Reagenzien) und Personalmittel für eine halbe Wissenschaftlerstelle (Biologe/Biochemiker) für ein Jahr in Höhe von 34.000 Euro

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2010

Antragsteller
Prof. Dr. med. Dieter Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Molekularbiologische und funktionelle Charakterisierung von Tumorstammzellen beim Hodgkin-Lymphom

Projektbeschreibung
Im  Rahmen dieses Projektes sollen aus Hodgkin-Lymphom-Zelllinien sowohl Tumorstammzellen als auch Tumorzellen (Hodgkin-Reed-Sternberg-Zellen) isoliert werden, um ihr Proliferationsverhalten (Wachstum und Vermehrung), ihr Genexpressionsprofil (wie treten genetische Informationen in Erscheinung) und ihre Empfindlichkeit gegenüber Zytostatika (Zellwachstumshemmer zur Behandlung von Krebs) zu analysieren.

Die übergeordnete Frage des Projektes ist, ob durch Zytostatika primär die Tumorstammzellen oder die Tumorzellen eliminiert werden und welche Konsequenzen sich aus den Unterschieden zwischen Tumorzellen und Tumorstammzellen für die Planung der Behandlung des Hodgkin-Lymphoms in Zukunft ergeben können.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten in Höhe von 40.000 Euro

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2009

Antragsteller
Prof. Dr. med. Dieter Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Generierung und Charakterisierung zytotoxischer T-Zellen mit Spezifität für Hodgkin-Lymphom-assoziierte Antigene

Projektbeschreibung
Die Prognose für Patient*innen mit einem Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) konnte in den letzten Jahrzehnten stetig verbessert werden, sodass heute ein Großteil von ihnen geheilt werden kann. Jedoch besteht bei einem Teil der Patient*innen eine primär chemotherapie-resistente Erkrankung. Für diese Patient*innen ist die Entwicklung alternativer Therapieverfahren zwingend erforderlich. Für einen Teil der Hodgkin-Patient*innen (EBV-positiv) konnte gezeigt werden, dass eine Immuntherapie durch die Gabe spezifischer T-Zellen möglich ist. 

In chemotherapie-resistenten Hodgkin-Lymphom-Zelllinien tritt das Tumorantigen PRAME besonders signifikant auf. Es sollen daher im vorliegenden Projekt PRAME-spezifische T-Zellen generiert und funktionell untersucht werden auf ihre Eignung zur Immuntherapie des Hodgkin-Lymphoms.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten in Höhe von 42.000 Euro

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2008

Antragsteller
Dr. med. Thomas Kuhnt
Klinik für Strahlentherapie des Universitätsklinikums Halle (Saale)

Projektthema
Unterstützung des Radiotherapeutischen Referenzzentrums der Hodgkin-Studienzentrale

Projektbeschreibung
In der Hodgkin-Studienzentrale in Halle (Saale) und ihren angeschlossenen Referenzzentren in Mitteldeutschland findet die Begutachtung aller Hodgkin-Befunde (Lymphdrüsenkrebs) bei Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland und weiteren 14 europäischen Ländern statt. Ein Großteil der Kosten kann über die Deutsche Krebshilfe finanziert werden. Die Kosten für die radiotherapeutische Referenzbegutachtung sind jedoch nicht über die Unterstützung durch die Deutscher Krebshilfe gedeckt, weshalb mit vorliegendem Antrag die Kostenübernahme durch die Stiftung beantragt wird.

beantragte Projektmittel
Personalkosten in Höhe von 16.000 Euro

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2008

Antragsteller*innen
Priv.-Doz. Dr. med. Christine Mauz-Körholz
Dr. med. Jürgen Föll
Prof. Dr. med. Dieter Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Allogene Stammzelltransplantation für therapierefraktäre Patient*innen mit einem Hodgkin-Lymphom

Projektbeschreibung
Für etwa 3 Prozent der kindlichen Patient*innen mit Lymphdrüsenkrebs (Hodgkin-Lymphom) kann trotz mehrfacher Behandlung bislang keine Langzeitheilung (mehr als 20 Jahre) erzielt werden. Für diese Patient*innen muss eine Therapiealternative geschaffen werden. Hierfür kommt eine allogene Stammzelltransplantation in Frage, bei der gesunde Spender-Zellen auf die Patient*innen übertragen werden. Diese Zellen können über immunologische Prozesse mit den Tumorzellen der Patient*innen reagieren.

Bei den bislang per allogener Stammzelltransplantation behandelten Kindern traten jedoch erhebliche Komplikationen auf, weil die Behandlung zu intensiv war oder weil Infektionen eintraten. Deshalb sollen Methoden untersucht werden für eine weniger intensive Vorbehandlung zur Transplantation, ebenso wie der geeignete Zeitpunkt für die Transplantation durch den Einsatz nuklearmedizinischer Verfahren (PET) genauer bestimmt werden soll.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten in Höhe von 44.000 Euro

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2007

Antragsteller*innen
Priv.-Doz. Dr. med. Christine Mauz-Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)
Dr. rer. medic. Dirk Hasenclever
Institut für Medizinische Epidemiologie und Statistik der Universität Leipzig
Prof. Dr. med. Dieter Körholz
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Halle (Saale)

Projektthema
Fertilitätsuntersuchung bei männlichen Jugendlichen mit einem Hodgkin-Lymphom nach einer Behandlung mit einer Dacarbazin-haltigen Kombinationschemotherapie

Projektbeschreibung
Die Standard-Chemotherapie bei Patient*innen mit Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) enthält den Wirkstoff Procarbazin, der die Fruchtbarkeit (Fertilität) bei männlichen Patienten beeinträchtigen kann. Deshalb wurden in einer Pilotstudie von 2002 bis 2005 insgesamt 205 Jungen mit einem mittleren bis höheren Stadium des Hodgkin-Lymphoms mit einer Kombinationschemotherapie behandelt, die statt Procarbazin den Wirkstoff Dacarbazin enthält. Im beantragten Projekt soll nun untersucht werden, ob die Fertilität dieser Patienten durch die Kombinationschemotherapie beeinträchtigt wird.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachmittel in Höhe von 9.600 Euro

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Projekte chronologisch

geförderte Projekte 2021

geförderte Projekte 2020

geförderte Projekte 2019

geförderte Projekte 2018

geförderte Projekte 2017

geförderte Projekte 2016

geförderte Projekte 2015

geförderte Projekte 2014

geförderte Projekte 2013

geförderte Projekte 2012

geförderte Projekte 2011

geförderte Projekte 2010

geförderte Projekte 2009

geförderte Projekte 2008

geförderte Projekte 2007

geförderte Projekte 2006


Projekte regional

geförderte Projekte in Dresden

geförderte Projekte in Halle

geförderte Projekte in Jena

geförderte Projekte in Leipzig

geförderte Projekte in Magdeburg