Geförderte Projekte in Leipzig

Folgende Projekte konnten durch unsere Stiftung bislang in Leipzig gefördert werden:

2016

Antragstellerin
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Regine Kluge
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Forschungstätigkeiten im Rahmen der EuroNet-PHL-Studien für Kinder und Jugendliche mit Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs)

Projektbeschreibung

Fortsetzung der europäischen Studie zum Lymphdrüsenkrebs bei Kindern und Jugendlichen, dem sog. Hodgkin-Lymphom (EuroNet-PHL-C2-Studie):

  • Neurekrutierung mehrerer Länder
  • Zahl der nötigen Referenz-Begutachtungen steigt
  • neue quantitative Auswertungsverfahren mit verbesserter Qualität der Auswertung, mit klareren Therapie-Entscheidungen und mit weiterer Abschwächung der Therapie-Intensität

Forschungsprojekte zur Auswertung der Vorgängerstudie (EuroNet-PHL-C1-Studie):

  • präzise und effektive Erfassung des Tumorvolumens im gesamten Körper (semiautomatisch, software-gestützt)
  • Rolle des Milzbefalls (Erfassung des Stoffwechselmusters der Milz zu Erkrankungsbeginn und unter Chemotherapie)

beantragte Projektmittel
Personalmittel für das Studienteam im Umfang von 25.000 Euro

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2016

Antragsteller
Dipl. Troph. Franziska Käßner
Wiss. Mitarbeiterin, Zentrum für Pädiatrische Forschung
Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche am Universitätsklinikum Leipzig

Projektthema
Hemmung des Wachstums von Fettgewebstumoren durch Stabilisierung des Wachstumsregulators PTEN (Zellkulturversuch mit dem Medikament Simvastatin)

Projektbeschreibung
Kinder mit seltenen genetischen Störungen, dem sogenannten PTEN-Hamartom-Tumor Syndrom, leiden unter einer Fehlregulation beim Zellwachstum. Kinder mit diesen Gendefekten entwickeln gehäuft Fettgewebstumore, sogenannte Lipome, welche in einigen Fällen exzessiv wachsen (Lipomatose) und aufgrund des verdrängenden und infiltrativen Wachstums zu Organverdrängung, Organfunktionsverlust und chronischen Schmerzen führen können. Weiterhin haben diese Patienten ein deutlich erhöhtes Risiko für die Erkrankung an z.B. Brust- und Schilddrüsenkrebs. Derzeit besteht die Therapie lediglich aus regelmäßiger Überwachung zur Früherkennung von Neoplasien, genetischer Beratung und chirurgischen Eingriffen zur Symptomlinderung. Eine ursächliche pharmakologische Therapie gibt es bisher aufgrund der Seltenheit der Erkrankung nicht. Ziel des Projektes ist es, herauszufinden, ob Simvastatin als ein mögliches Medikament zur Behandlung von Fettgewebstumoren von Kindern mit Defekten im PTEN-Gen infrage kommt.

beantragte Projektmittel
Anschubförderung für projektbezogene Verbrauchsmaterialien in Höhe von 15.000 Euro

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2016

Antragsteller
Dr. Norman Händel
Abteilung für Pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie
Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche am Universitätsklinikum Leipzig

Projektthema
Sirolimus zur Behandlung von Patienten mit Überwuchssyndrom

Projektbeschreibung
Menschen mit angeborenen Störungen im wichtigen PI3K-Wachstumssignalweg entwickeln von frühester Kindheit an Überwuchsphänomene an Rumpf und Extremitäten oder eine Neigung zu gut- und bösartigen Tumoren. Eine ursächliche Behandlung gibt es bisher nicht. Deshalb sollen an der Universitätskinderklinik Leipzig und vier weiteren Standorten in Deutschland Kinder und Jugendliche mit Überwuchssyndrom mit dem Signalweg-Blocker Sirolimus unter kontrollierten Studienbedingungen behandelt und der Effekt dieses Medikamentes untersucht werden.

beantragte Projektmittel
Sachkosten für die in Leipzig rekrutierten und behandelten Patienten in Höhe von 12.133,35 Euro (Projektlaufzeit bis 31.12.2019)

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2015

Antragstellerin
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Regine Kluge
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Zentrale Referenzbeurteilung bei Patienten mit Hodgkin-Lymphom und Optimierung der Beurteilung

Projektbeschreibung
Durch die bisherige Arbeit am Klinikum von Frau Prof. Kluge ist es gelungen, eine Strahlentherapie bei 50 Prozent der jungen Patienten mit Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) zu vermeiden und damit Folgeschäden im späteren Leben wie Zweitkrebserkrankungen sowie Herz- und Lungenerkrankungen zu verhindern. Durch noch bessere Bildgebungsverfahren zur Beurteilung der Tumorausbreitung und des Tumorverhaltens mit nuklearmedizinischen Methoden soll der Prozentsatz strahlentherapiebedürftiger Kinder auf 20 Prozent reduziert werden. Hierzu sollen neue physikalische Parameter getestet und etabliert werden.

beantragte Projektmittel
Personalmittel für einen Assistenzarzt mit wissenschaftlichen Aufgaben im Umfang von 15.000 Euro

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2014

Antragsteller
Prof. Dr. med. Wieland Kiess
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Chemosensibilisierung von Leukämiezellen

Projektbeschreibung
Bei der Behandlung von Leukämien treten trotz Optimierung der therapeutischen Strategien nach wie vor unerwünschte Nebenwirkungen auf, z.B. Mukositis, Übelkeit und Erbrechen, Erschöpfung sowie Haarausfall. Ziel des Projektes ist die Sensibilisierung von Leukämiezellen für etablierte Chemotherapeutika, damit die Dosierung von Chemotherapeutika bei gleichem Behandlungserfolg verringert werden kann. Das würde potentiell zu einer besseren Verträglichkeit der Chemotherapie führen.

beantragte Projektmittel
Anschubförderung für projektbezogene Verbrauchsmaterialien in Höhe von 14.000 Euro

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2014

Antragstellerin
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Regine Kluge
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Unterstützung einer neuen Auswertungsmethode der PET-Untersuchungen auf Basis der Bestimmung des metabolischen Tumorvolumens und der Analyse des prognostischen Wertes dieses Parameters

Projektbeschreibung
Kinder und Jugendliche mit einem Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) werden sehr erfolgreich mit Hilfe von Chemo- und Strahlentherapie behandelt. Es ist bekannt, dass ein großer Teil der Patienten allein durch Chemotherapie geheilt werden kann und keiner risikoreichen Strahlenbehandlung bedarf. Das Problem besteht darin, diejenigen Patienten rechtzeitig zu identifizieren, die keine Strahlentherapie benötigen. Hierfür hat sich die Positronen-Emissions-Tomographie (PET), ein bildgebendes Verfahren der Nuklearmedizin, sehr gut bewährt. Bei diesem Verfahren wird der Glukosestoffwechsel im Tumorgewebe gemessen. So konnten bislang 50 Prozent der behandelten Patienten ohne Strahlentherapie geheilt werden. Ziel ist es, diesen Prozentsatz weiter zu senken durch die weitere Verbesserung der Bildgebungs- und Analyseverfahren. Für das vorliegende Projekt liegt der Schwerpunkt auf der Bestimmung des metabolischen Tumorvolumens und auf der Analyse des prognostischen Wertes dieses Parameters.

beantragte Projektmittel
Personalmittel für einen Arzt und eine Hilfskraft in Höhe von 15.000 Euro

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2013

Antragstellerin
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Regine Kluge
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
systematische Auswertung neu entwickelter Parameter aus PET-Untersuchungen bei Hodgkin-Patienten, Quantifizierung und prognostische Bewertung der initialen Tumorausbreitung und der Restbefunde während der Chemotherapie

Projektbeschreibung
Bei Kindern und Jugendlichen mit Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) wird sowohl der Anfangsbefund als auch der Behandlungsverlauf mittels bildgebender Verfahren der Nuklearmedizin dokumentiert. Zum Einsatz kommt hierbei die sog. Positronen-Emissions-Tomographie (PET). Durch ein von der EU gefördertes Projekt ist es gelungen, die originalen PET-Daten von über 2.000 Kindern und Jugendlichen mit Hodgkin-Lymphom aus 20 europäischen Ländern digital bereitzustellen und zu archivieren. Gleichzeitig stehen auch alle klinischen Daten in einer Datenbank zur Verfügung. Diese weltweit einzigartige Datensammlung ermöglicht es, Zusammenhänge zwischen der Ausprägung der Erkrankung, klinischen Parametern und dem späteren Erkrankungsverlauf neu zu entdecken. So sollen die Kriterien für die Bewertung der PET-Befunde entscheidend verfeinert werden. Für das beantragte Projekt soll durch einen Arzt ermöglicht werden, neu entwickelte Parameter aus der PET-Untersuchung systematisch auszuwerten, die initiale Tumorausbreitung und die Restbefunde während der Chemotherapie zu quantifizieren und auf ihren prognostischen Wert hin zu überprüfen.

beantragte Projektmittel
Personalmittel für einen Assistenzarzt für 4 Monate in Höhe von 20.000 Euro

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2012

Antragsteller
Prof. Dr. med. Holger Christiansen
Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Projektthema
Aufhebung der Chemotherapieresistenz in prognostisch ungünstigen Neuroblastomen

Projektbeschreibung
Etwa 40 Prozent der jungen Patienten mit einem Neuroblastom (Nervenzellentumor) versterben infolge einer Chemotherapieresistenz. Hierfür sind diverse zellbiologische Mechanismen in den Tumorzellen verantwortlich gemacht worden. Bisher ist es aber noch nicht gelungen, diese Mechanismen pharmakologisch so zu beeinflussen, dass die Chemotherapieresistenz aufgehoben wird und somit die Überlebensrate von derzeit 60 Prozent auf ein verbessertes Niveau gesteigert werden kann.

Es besteht nun die Vorstellung, dass die gezielte pharmakologische Beeinflussung eines oder mehrerer dieser Mechanismen die Chemotherapieresistenz aufheben kann und diese Tumore somit therapierbar werden. Hierzu sollen entsprechende Experimente in verschiedenen Konstellationen durchgeführt werden.

beantragte Projektmittel
Sachkosten für Biochemikalien sowie Personalkosten für eine halbe MTA-Stelle für ein Jahr in Höhe von 30.000 Euro

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2011

Antragsteller
Prof. Dr. med. Holger Christiansen
Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Projektthema
Pharmakologische Hemmung der TRAP-1-induzierten Anti-Apoptose in Neuroblastomzellen

Projektbeschreibung
Eine zentrale Rolle in der Biologie von Neuroblastomzellen (Nerventumor) spielt das Krebs-Gen MYCN, das für viele, teilweise entgegengesetzte biologische Effekte verantwortlich ist. So aktiviert MYCN einerseits das Zellwachstum und die Zellvermehrung (Proliferation), andererseits löst es den programmierten Zelltod aus (Apoptose). 

Bei Neuroblastom-Patienten, die sich als resistent erweisen gegen die Chemotherapie, hemmt das MYCN-beeinflusste Gen TRAP-1 den beabsichtigten gezielten Zelltod von Tumorzellen, es kommt zur sog. Anti-Apoptose und damit zur Therapieresistenz.

In einem ersten Schritt ist es das Forschungsziel, zu zeigen, dass die MYCN-aktivierte Anti-Apoptose via Aktivierung von TRAP-1 ein wesentlicher Mechanismus für die Chemotherapie-Resistenz therapie-refraktärer Neuroblastomerkrankungen  ist. In einem zweiten Schritt wird beabsichtigt, diesen Mechanismus pharmaklogisch zu beeinflussen. 

beantragte Projektmittel
Verbrauchsmittel (Biochemikalien) und Personalkosten für eine halbe MTA-Stelle für ein Jahtr in Höhe von 35.000 Euro

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2010

Antragsteller
Prof. Dr. med. Holger Christiansen
Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Projektthema
Nachweis der minimalen Resterkrankung beim Neuroblastom durch neue molekular-onkologische Untersuchungsmethoden

Projektbeschreibung
Das Neuroblastom (Nervenzellentumor) im Kindesalter ist bei etwa 40 Prozent der Patienten mit einer sehr ungünstigen Prognose behaftet. Es ist in den letzten Monaten gelungen, DNA-Strukturen besonders aggressiver Neuroblastome mit einer sehr hohen Auflösung quantitativ nachzuweisen. Das Besondere ist: es handelt sich hierbei um einen patienten-spezifischen qualitativen DNA-Marker. Dies ist eine wesentliche Neuerung. Auf Basis dieser DNA-Strukturen kann nun die sog. minimale Resterkrankung bei jedem Patienten individuell festgestellt werden. 

Die gleichen DNA-Strukturen können genutzt werden, um diese aggressiven Neuroblastome in ihrem Wachstum erheblich zu hemmen. Hierzu werden kostenaufwendige Experimente nötig, deren Durchführung mit Stiftungsmitteln zur Förderung beantragt wird.

beantragte Projektmittel
Personalkosten und Verbrauchsmaterialien in Höhe von 30.000 Euro

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2009

Antragsteller
Prof. Dr. med. Holger Christiansen
Klinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig

Projektthema
Förderung der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, speziell zu Neuroblastomen

Projektbeschreibung
Verschiedene Unterformen des Neuroblastoms (Nervenzellentumor) können sich mit und ohne Therapie zurückbilden. Andere Unterformen führen trotz Anwendung aller heute durchführbaren Therapieformen zum Tod des Neuroblastom-Patienten. Das betrifft derzeit jeden zweiten Patienten, und diese Quote stagniert seit Jahren.

Um diese Situation zu verbessern, muss ein tieferes Verständnis über die Entstehung dieser Tumoren und über ihr biologisches Verhalten geschaffen werden. Eine zentrale Stellung im biologischen Verhalten des Neuroblastoms nimmt das Gen MYCN ein. Dieses Krebs-Gen steuert vielfältige zelluläre Prozesse. Wenn es gelingen sollte, dieses MYCN-Gen kritisch zu beeinflussen, könnte man unter Umständen die Behandelbarkeit des Neuroblastoms verbessern.

Im vorliegenden Projekt soll das Gen TRAP-1, das direkt durch das MYCN-Gen gesteuert wird, untersucht werden, denn erste Experimente haben gezeigt, dass eine Beeinflussung von TRAP-1 das Zelltod-Verhalten (Apoptose) in Neuroblastomen verändert.

beantragte Projektmittel
Personalkosten und Verbrauchsmaterialien in Höhe von 30.000 Euro

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2008

Antragstellerin
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Regine Kluge
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Unterstützung des nuklearmedizinischen Referenzzentrums der Hodgkin-Studienzentrale

Projektbeschreibung
Die fortlaufende nuklearmedizinische Referenzbegutachtung aller Kinder und Jugendlichen mit Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) aus Deutschland in unserer Klinik wird derzeit noch nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung abgedeckt, ebensowenig wie durch andere Fördermittel. Um auch 2008 die Begutachtung in gleicher Weise fortführen zu können wie bislang wird die entsprechende Unterstützung durch die Stiftung beantragt.

beantragte Projektmittel
Personalmittel in Höhe von 22.000 Euro

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2008

Antragsteller
Prof. Dr. med. Wieland Kiess
Prof. Dr. med. Holger Till
Universitätsklinikum Leipzig

Projektthema
Prognostische Aussagekraft von Stammzellmarkern Thy1 und CXCR4 im Neuroblastom

Projektbeschreibung
Für Patienten mit einem Neuroblastom (Nervenzellentumor) im fortgeschrittenen Stadium sind die Überlebenschancen immer noch schlecht. Zur Verbesserung der Therapiemöglichkeiten spielen Prognosefaktoren eine wichtige Rolle, die zu einer individuell wirksamen Therapie führen können.

Solche Prognosefaktoren sind sogenannte Tumormarker, die sich im Tumorgewebe durch verschiedene Labortechniken darstellen lassen. Das Vorhandensein solcher Tumormarker und ihre Ausprägung können Aufschluss geben über die Eigenschaften eines Tumors und somit über weitere spezielle Therapiemöglichkeiten.

Im vorliegenden Projekt soll untersucht werden, ob eine bestimmte Art von Eiweißen (Thy1 und CXCR4), welche zu den sog. Stammzellmarkern zählen, im Neuroblastom die Eigenschaft eines Tumormarkers besitzen.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten in Höhe von 20.000 Euro

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2007

Antragsteller
Prof. Dr. med. Rolf-Dieter Kortmann
Dr. med. Gabriele Hänsgen
Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universität Leipzig

Projektthema
Unterstützung der radiotherapeutischen Referenzbegutachtung im Rahmen der Hodgkin-Studie

Projektbeschreibung
Die Klinik und Poliklinik für Strahlentherapie und Radioonkologie der Universität Leipzig fungiert seit 7 Jahren als Studien- und Referenzzentrum für Strahlentherapie für Hirntumore im Kindesalter. Zur Bündelung von Kapazitäten und Know-how kann hier auch die Qualitätssicherung im Rahmen der Strahlentherapie für Kinder und Jugendliche mit Lymphdrüsenkrebs (Hodgkin-Lymphom) erfolgen, sofern die erstmalige Einrichtung entsprechender Strukturen durch die Stiftung gefördert wird.

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten in Höhe von 20.600 Euro

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2007

Antragsteller
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Regine Kluge
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Unterstützung des Nuklearmedizinischen Referenzzentrums der Hodgkin-Studienzentrale

Projektbeschreibung
In der Hodgkin-Studienzentrale in Halle (Saale) und ihren angeschlossenen Referenzzentren in Mitteldeutschland findet die Begutachtung aller Hodgkin-Befunde (Lymphdrüsenkrebs) bei Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland und weiteren 14 europäischen Ländern statt. Ein Großteil der Kosten kann über die Deutsche Krebshilfe finanziert werden. Die Kosten für die nuklearmedizinische Referenzbegutachtung an der Leipziger Universitätsklinik für Nuklearmedizin sind jedoch nicht über die Unterstützung durch die Deutscher Krebshilfe gedeckt, weshalb mit vorliegendem Projekt die Kostenübernahme durch die Stiftung beantragt wird.

beantragte Projektmittel
Personalkosten in Höhe von 30.000 Euro

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2007

Antragsteller
Prof. Dr. med. Wieland Kiess
Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Zellproliferation und Migration von Glioblastom-Zelllinien in Antwort auf Wachstumsfaktoren in der Zellkultur 

Projektbeschreibung
Maligne bösartige Hirntumore (Glioblastome) sind im Kindes- und Jugendalter nach wie vor schwer zu therapieren. Das Hauptproblem ist die Tatsache, dass diese Krebszellen rasch und frühzeitig infiltrieren, d.h. gesundes Gewebe durchsetzen. Welche Wachstumsfaktoren dabei eine Rolle spielen, ist bislang wenig bekannt. Im beantragten Projekt soll eine Reihe von Tumorzelllinien in Kultur genommen werden, um mithilfe verschiedener Untersuchungsmethoden die Vermehrung (Zellproliferation) und Ausbreitung (Migration) von Hirntumorzellen zu untersuchen.

beantragte Projektmittel
Personal- und Verbrauchsmittel in Höhe von 25.000 Euro

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2006

Antragstellerin
Dr. Oana Brosteanu
Koordinierungszentrum für Klinische Studien Leipzig (KKSL) der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig

Projektthema
Unterstützung der Internationalen Studienzentrale zum Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs) in Leipzig bei Aufbau, Einrichtung und Management einer europäischen Datenbank

beantragte Projektmittel
Personal- und Sachkosten in Höhe von 40.000 Euro

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2006

Antragstellerin
Univ.-Prof. Dr. med. habil. Regine Kluge
Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin der Universität Leipzig

Projektthema
Unterstützung des Nuklearmedizinischen Referenzzentrums der Hodgkin-Studienzentrale

Projektbeschreibung
In der Hodgkin-Studienzentrale in Halle (Saale) und ihren angeschlossenen Referenzzentren in Mitteldeutschland findet die Begutachtung aller Hodgkin-Befunde (Lymphdrüsenkrebs) bei Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland und weiteren 14 europäischen Ländern statt. Ein Großteil der Kosten kann über die Deutsche Krebshilfe finanziert werden. Die Kosten für die nuklearmedizinische Referenzbegutachtung an der Leipziger Universitätsklinik für Nuklearmedizin sind jedoch nicht über die Unterstützung durch die Deutscher Krebshilfe gedeckt, weshalb mit vorliegendem Projekt die Kostenübernahme durch die Stiftung beantragt wird.

beantragte Projektmittel
Personalkosten in Höhe von 5.000 Euro

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Projekte chronologisch

geförderte Projekte 2016

geförderte Projekte 2015

geförderte Projekte 2014

geförderte Projekte 2013

geförderte Projekte 2012

geförderte Projekte 2011

geförderte Projekte 2010

geförderte Projekte 2009

geförderte Projekte 2008

geförderte Projekte 2007

geförderte Projekte 2006


Projekte regional

geförderte Projekte in Dresden

geförderte Projekte in Halle

geförderte Projekte in Jena

geförderte Projekte in Leipzig

geförderte Projekte in Magdeburg


weiterführende Links

GPOH - Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (Fachgesellschaft für Kinderkrebsheilkunde, externer Link)

EuroNet-PHL-LP1-Studie zum Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs im Kindes- und Jugendalter, externer Link)

EuroNet-PHL-C2-Studie zum Hodgkin-Lymphom (Lymphdrüsenkrebs im Kindes- und Jugendalter, externer Link)

GPOH-MET-Registerstudie (Register zur Erfassung maligner endokriner Tumore im Kindes- und Jugendalter) an der Universitätskinderklinik Magdeburg (externer Link)

CML-paed-II-Studie zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) an der Universitätskinderklinik Dresden (externer Link)


Glossar

Die Erklärung relevanter medizinischer Fachbegriffe finden Sie auf kinderkrebsinfo.de, einem Informationsportal zu Krebs- und Bluterkrankungen bei Kindern und Jugendlichen (externer Link).